Ein meist kosmetisches Problem, das durch eine Augenlidoperation behoben werden kann, sind Schlupflider. Von Schlupflidern spricht man, wenn die Augenlider bei geöffnetem Auge so in die Lidfalte rutschen, dass sie nicht zu erkennen sind. Grund hierfür ist meist ein Überschuss von schlaffem Hautgewebe am Augenlid, was in hohem Alter durchaus normal sein kann. Aber auch ein erschlaffter Augenlidmuskel, hervorquellendes Fettgewebe, welches sich mit Wasser füllt und vor allem Morgens gequollene Augen verursacht und eine hervorfallende Tränendrüse können Schlupflider sichtbar machen. Weitere Gründe für Schlupflider sind unter anderem genetische Ursachen oder manche Krankheiten. Die Bildung der Schlupflider kann durch schlechte Lebensgewohnheiten beschleunigt werden: Rauchen lässt die Haut allgemein erschlaffen und häufiger Schlafmangel führt automatisch zu unschönen, müden Augen.
Neben ästhetischen Einschränkungen bringen Schlupflider hauptsächlich zwei Probleme mit sich, wenn sie sehr stark ausgeprägt sind: Herabhängende Schlupflider, die sogar über die Wimpern hinausreichen können das Sichtfeld einschränken und im Alltag sehr hinderlich sein. Außerdem können stark ausgeprägte und angeschwollene Schlupflider sehr schwer für den Augenlidmuskel sein. Vor allem am Abend ermüden die Lider dann schnell und dem Betroffenen fallen die Augen beim Fernsehen oder Lesen zu, ohne dass er eigentlich schon schlafensmüde ist.
Eine Oberlidstraffung kann die Lösung für die Belastung durch Schlupflider sein. Dabei wird überschüssige Haut am Lid entfernt und erschlafftes Muskelgewebe entfernt.